Unsere Fortbildungsangebote

Fortbildung ist ein zentrales Anliegen des Projektes "ZUGÄNGE ERWEITERN - Bildungsnetzwerk Antisemitismus", mit Präsenz- oder Online-Angeboten aus eigener Hand unter Beteiligung von Fachexpert*innen aus dem gesamten Bundesgebiet. Unsere projektbezogenen Fortbildungsangebote können Sie hier jeweils aktuell einsehen, mit allen relevanten Informationen zu Thema, Inhalt, Umfang und Anmeldung. Darüber hinaus informieren wir auch über empfehlenswerte und offene Fortbildungsangebote anderer Träger am Seitenende.

24. August 2021, 09:30 – 16:00 Uhr, Onlineseminar
Funktionsweise und Motive von Sekundärem Antisemitismus – Zivilcourage fördern

Anmeldung: https://formix.info/IBE0089 (Freischaltung erfolgt ab Ende Juni)

Referentinnen und Referent: Désirée Galert und Team Fortbildnerin Kiga Berlin
Moderation: Camila Damerau, IQSH
Voranmeldung: Uta Hartwig uta.hartwig@iqsh.de

In diesem Online-Workshop werden die Funktionsweisen und Motive von sekundärem Antisemitismus erarbeitet und der gesellschaftlichen Kontext problematisiert, in welchem Debatten um Verantwortung, nationale Identität und Zugehörigkeit geführt werden. Die eigene Haltung zur und der Umgang mit der NS-Vergangenheit werden kritisch reflektiert und mit verschiedenen Formen von Erinnerungskultur heute ins Verhältnis gesetzt. Es werden Methoden für die Arbeit mit Schüler*innen vorgestellt, die darauf abzielen, das eigene Verhalten zu hinterfragen, Zivilcourage zu fördern und ein Bewusstsein für die Gefahren von antidemokratischen Tendenzen für die gesamte Gesellschaft zu schaffen.

KIGA Der Bildungsträger KIgA e.V. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

25. Mai 2021, 9.30 - 16.00 Uhr
Verschwörungserzählungen

In diesem Online-Workshop wird die geschichtliche Entwicklung von antisemitischen Verschwörungserzählungen nachgezeichnet und ihre Kontinuitäten anhand bestimmter Merkmale und aktuellen Formen beleuchtet. Der Fokus liegt auf den Mechanismen und Funktionsweisen von Verschwörungsideologien und den zugrunde liegenden Weltbildern, die z.B. auch im Zuge der COVID19-Pandemie verstärkt sichtbar werden. Argumentationshilfen und Handlungsoptionen für die pädagogische Bearbeitung im schulischen Kontext werden vorgestellt und ausgewählte Methoden gemeinsam reflektiert.
Onlineseminar, Anmeldung: https://formix.info/IBE0089
Referentinnen und Referent: Désirée Galert und Team Fortbildnerin, Kiga Berlin
Moderation: Camila Damerau, IQSH
KIGA Der Bildungsträger KIgA e.V. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

11. Mai 2021, 15 – 18.00 Uhr
„Die Suche nach Eindeutigkeit“ – Umgang mit Verschwörungserzählungen im pädagogischen Alltag

Kompetenz Zentrum

Verschwörungsmythen sind integraler Bestandteil antisemitischer Ideologien. Die Pandemie-Zeit bietet viele neue Anknüpfungspunkte für antisemitische Verschwörungserzählungen und beschleunigt ihre Verbreitung. Auch weiterhin bekommen Fake-News rund um Corona eine große Reichweite und stacheln zu Gewalt an. Alte und neue Verschwörungserzählungen stellen auch im Schulalltag eine echte Herausforderung dar. Was sind antisemitische Verschwörungsmythen? Wie können sie erkannt und wie kann ihnen begegnet werden? Der Workshop eröffnet einen stärkenden Informations- und Gesprächsraum über konkrete Fälle und Grundsätze pädagogischen Handelns im Umgang mit Verschwörungserzählungen.

Weiterführende Bildungsangebote des Projekts Zugänge schaffen werden abschließend vorgestellt.

Onlineseminar, Anmeldung: https://formix.info/PRV0127
Referentinnen und Referent: Jana Scheuring und Romina Wiegemann, Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment
Moderation: Uta Hartwig (uta.hartwig@iqsh.de)

29. April 2021, 15.30 - 18.30 Uhr
Workshop Meet a Jew. Miteinander reden, statt übereinander.

Die wenigsten Menschen in Deutschland kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Das Projekt des Zentralrats der Juden „Meet a Jew“ möchte dies ändern, indem es jüdischen Menschen in Deutschland ein Gesicht gibt.
Bei dieser Begegnung stellen ehrenamtliche Jüdinnen und Juden das aktuelle jüdische Leben in Deutschland vor, geben persönliche Einblicke in ihren Alltag und beantworten Fragen ohne Tabus.
In diesem Workshop geht es um eine Kombination aus Begegnung und Information über das Projekt. Ehrenamtlich bei Meet a Jew engagierte Jugendliche und ein: Mitarbeiterin des Projektteams werden sowohl über Erfahrungen als auch Konzepte mit Ihnen ins Gespräch kommen.
„Meet a Jew“ ist ein Projekt des Zentralrats der Juden, gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Referent/-in Mascha Schmerling und Igor Zunik (Team Meet a Jew), Uta Hartwig (Moderation)

Anmeldung: https://formix.info/PRV0129

22. März 2021, 16 - 18.30 Uhr
Judentum, jüdisches Leben heute, Erinnerungskultur gestalten - evaluierte Unterrichtskonzepte für die Klassenstufe 4-6

Der Workshop bietet einen Überblick über ausgewählte und erprobte Unterrichtskonzepte zu den Themen jüdisches Leben heute und Umgang mit der Erinnerungskultur in den Klassenstufen 4-6.
Referentinnen: Uta Hartwig (Projekt Zugänge Schaffen) und Viktoria Ladyshenski (Jüdische Gemeinde Kiel und Region)
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.
Sie sind bereits eine Gruppe, z.B. ein Kollegium? Dann können Sie diese Fortbildung auch als Gruppe ab 8 Personen buchen. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage ebenfalls an u.hartwig@gmx.net

2. März 2021, 9.30 - 16.00 Uhr
Israelbezogener Antisemitismus / “Nahostkonflikt“

In diesem Online-Workshop werden die Grundlagen der geschichtlichen Entwicklung in der Region vermittelt sowie wirkmächtige Narrative, verschiedene Entwicklungen und Ereignisse rund um die Staatsgründung Israels und im weiteren Verlauf des Konfliktes vorgestellt werden. Neben alternativen Perspektiven wie z.B. zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für eine friedliche Co-Existenz einsetzen, werden aktuelle Herausforderungen in Bezug auf israelbezogenen Antisemitismus und damit in Verbindung stehende Verhaltensweisen und Emotionen vor allem im schulischen Kontext beleuchtet. Möglichkeiten und Fallstricke der pädagogischen Bearbeitung werden anhand unterschiedlicher Methoden gemeinsam reflektiert
Onlineseminar (wenige Restplätze)
Referentinnen und Referent: Désirée Galert und Team Fortbildnerin Kiga Berlin
Moderation: Camila Damerau, IQSH
Anmeldung: Uta Hartwig, uta.hartwig@iqsh.de
KIGA Der Bildungsträger KIgA e.V. Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus entwickelt innovative Konzepte für die pädagogische Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft. Seit 2003 erarbeitet er modellhafte und lebensweltlich orientierte pädagogische Ansätze und Materialien für die politische Bildung und setzt sie in die Praxis um. Bundesweit unterstützt KIgA e.V. mit seinen Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen Interessierte aus Bildung und Zivilgesellschaft, qualifiziert Multiplikatoren/-innen, gestaltet wissenschaftliche Diskurse aktiv mit und bietet Expertisen und Beratung für den Bildungsbereich, für Politik und Gesellschaft.

17. Februar 2021, 16 - 18.30 Uhr
Meet a Jew - Miteinander reden, statt übereinander.

Die wenigsten Menschen in Deutschland kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Das Projekt des Zentralrats der Juden „Meet a Jew“ möchte dies ändern, indem ehrenamtliche Jüdinnen und Juden das aktuelle jüdische Leben in Deutschland vorstellen und persönliche Einblicke in ihren Alltag geben und Fragen ohne Tabus beantworten.
Referentin: Wiebke Rasumny und das Team „Meet a Jew“ (www.meetajew.de/begegnung)
Moderation: Uta Hartwig
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.

04. Februar 2021, 16 - 18.30 Uhr
Judentum, jüdisches Leben heute, Erinnerungskultur gestalten - evaluierte Unterrichtskonzepte für die Klassenstufe 4-6

Der Workshop bietet einen Überblick über ausgewählte und erprobte Unterrichtskonzepte zu den Themen jüdisches Leben heute und Umgang mit der Erinnerungskultur in den Klassenstufen 4-6.
Referentinnen: Uta Hartwig (Projekt Zugänge Schaffen) und Viktoria Ladyshenski (Jüdische Gemeinde Kiel und Region)
Anmeldung: u.hartwig@gmx.net
Die Zugangsdaten zum Webex Webinar erhalten Sie einige Tage vor der Veranstaltung.
Sie sind bereits eine Gruppe, z.B. ein Kollegium? Dann können Sie diese Fortbildung auch als Gruppe ab 8 Personen buchen. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage ebenfalls an u.hartwig@gmx.net

Empfehlenswerte Fortbildungen:

21. Oktober 2021, 14-16 Uhr
Umgang mit Antisemitismus in der Grundschule
Onlineseminar

Antisemitische Vorurteile, Diskriminierungen und Wissensbestände sind in der Gesellschaft weit verbreitet. Auch Kinder im Grundschulalter kommen meist nebenbei und ungewollt damit in Kontakt. Die Handreichung gibt kurze Hintergrundinformationen und viele praktische Tipps zu den Themen jüdisches Leben heute, antisemitische Vorurteile und Diskriminierung sowie zur Thematisierung des Holocaust. In der Online-Fortbildung werden zentrale Thesen der Handreichung vorgestellt und ausgewählte Methoden gemeinsam ausprobiert sowie Erfahrungen ausgetauscht. Die Broschüre steht zusammen mit Materialien und Methoden für den Unterricht zum Download bereit auf der Website des Anne Frank Zentrums: www.annefrank.de/antisemitismus-grundschule

3. Juni 2021, 14-16 Uhr
Antisemitismus und Verschwörungsmythen

Der Paritätische in Schleswig-Holstein läd ein zur zweiten Veranstaltung der Reihe „Jüdisches Leben und Soziale Arbeit in SH“.

Impuls: Marina Chernivsky, Leitung des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment, Berlin
Podiumsgespräch: Viktoria Ladyshenski, Walter Joshua Pannbacker, Inna Shames (Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein), Joshua Vogel (LIDA SH) und Prof. Dr. Melanie Groß
Moderation: Nathalie Neckel (Landesweites Kompetenzzentrum Engagement, PARITÄTISCHER SH)

Unter diesem Link können Sie sich anmelden: https://eveeno.com/va-reihe_verschwoerungsmythen
Bei Fragen können Sie sich an Julia Bousboa wenden, Pressesprecherin "Der PARITÄTISCHE Schleswig-Holstein" bousboa@paritaet-sh.org

1. Juni 2021, 19 Uhr
EINLADUNG - Die Israel-Boykottbewegung

online - ANMELDUNG HIER

Die Israel-Boykottbewegung

Immer wieder kommt es zu terroristischen Angriffen durch islamistische Organisationen wie der Hamas und der Hisbollah auf Israel. Staatliche und nicht-staatliche politische Kampagnen haben darüber hinaus das Ziel, Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren. So fordert vor allem die nicht nur in den palästinensischen Gebieten, sondern auch in vielen anderen Ländern tätige BDS-Bewegung (BDS steht für „Boycott, Divestment, Sanctions“, also für „Boykott, Kapitalabzug, Sanktionen“) einen umfassenden Boykott und eine Isolation des jüdischen Staates sowie Kapitalabzug, Embargos und Zwangsmaßnahmen – auf wirtschaftlichem, politischem, akademischem und kulturellem Gebiet. Sie gibt dabei vor, für Menschenrechte einzutreten, doch die weitaus meisten ihrer Aktivist*innen befürworten keine Zweistaatenlösung, sondern negieren das Existenzrecht Israels. Die Bewegung ist gut vernetzt und verfügt über Einfluss, der bis in wichtige Nichtregierungs- und Menschenrechtsorganisationen sowie in Gremien der Vereinten Nationen hineinreicht.

In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt die Entstehung, die Hintergründe und die Auswirkungen dieser Boykott- und Delegitimierungskampagnen analysieren, einen Überblick über ihre Akteur*innen geben und sich mit der Ideologie und Praxis der Israel-Boykottbewegung auseinandersetzen.

Zum Referenten
Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen Israel, Nahost, Antisemitismus und Fußball und schreibt regelmäßig unter anderem für die Jüdische Allgemeine, n-tv.de, die Jungle World und das Portal MENA-Watch. Außerdem ist er der Betreiber des Blogs Lizas Welt. Gemeinsam mit Florian Markl hat Feuerherdt ein Buch über den Boykott gegen Israel geschrieben, das im November 2020 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist: Die Israel-Boykottbewegung – Alter Hass in neuem Gewand.

Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Schleswig-Holstein, der Hermann-Ehlers-Akademie und dem Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein ausgerichtet.

30. Mai 2021
Seelische Wunden des Holocaust in uns

Jüdisches Museum Rendsburg
https://jmrd.de/de/programm?heute=ja

Vortrag über die Weitergabe von Erfahrungen von Krieg und Holocaust über mehrere Generationen